Sandabscheidung/-behandlung
Wir bieten Ihnen mit unserer umfangreichen Produktpalette für jeden Einsatzfall der Sandabscheidung die passende Lösung, sowohl Langsandfänge, Rundsandfänge als auch Kompaktanlagen zur kompletten mechanischen Abwasserbehandlung in einer Anlage.
Zudem haben wir umfangreiche und langjährige Erfahrung mit der Realisierung kompletter Sandaufbereitungsverfahren und sind in der Lage, für jeden Sand das entsprechende Konzept zu erstellen und Ihnen optimale und zuverlässige Technik zu liefern, sei es für die Aufbereitung von Kläranlagensand oder für Kanalsand und Straßenkehricht.
Systeme
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Sandabscheidung
Sandabscheidung
Aus Gründen der Betriebssicherheit ist für Abwasserbehandlungsanlagen die Trennung der im Abwasser mit gespülten Sande und anderer mineralischer Stoffe (ca. 60 l / 1.000 m³ Abwasser) von den faulfähigen, organischen Stoffen erforderlich.
Die Entsandung des Abwassers soll betriebliche Störungen wie Versandung (Belüftungsbecken und Faulbehälter), erhöhten Verschleiß (Pumpen, Rührwerke) und Verstopfungen (Abzugstrichter, Rohrleitungen) verhindern. Außerdem soll dadurch der Materialverschleiß bei den maschinellen Ausrüstungen verringert werden.
Ziel ist dabei, eine weitgehende Ausscheidung des Sandes und des anorganischen Materials bis zu einem Korndurchmesser von 0,20 mm zu erreichen. Gleichzeitig soll aber auch eine weitgehende Differenzierung zwischen mineralischen und organischen Partikeln im Sandfang erfolgen.
Die heutzutage für die Entsandung des Abwassers eingesetzten Sandabscheideanlagen werden in Abhängigkeit von ihrer konstruktiven und verfahrenstechnischen Auslegung in Langsandfänge, Rundsandfänge und Vortex-Sandfänge unterschieden. Die Sandabscheidung erfolgt dabei, je nach Sandfangtyp, mittels Schwerkraft (Langsandfang) oder mittels Zentrifugenkraft (Rund- und Vortex-Sandfang).
Sandbehandlung
Sandbehandlung
Sand und mineralische Stoffe aus Abwasserbehandlungsanlagen, aus der Kanalreinigung und aus der Straßenreinigung sind in der Regel mehr oder weniger stark mit organischen Partikeln und hausmüllähnlichen Störstoffen kontaminiert. Diese Kontaminationen bewirken in diesem heterogenen Gemisch relativ niedrige Trockensubstanzgehalte [TR] in einem Bereich von 40 - 70 % und relativ hohe Glühverluste [GV] in einem Bereich von 10 - 80%.
Das Ziel einer guten Sandbehandlung besteht darin, zuerst den Sand bis zu einer Korngröße von 0,20 mm abzutrennen und danach den Wertstoff Sand bzw. die mineralische Fraktion von den genannten Kontaminationen zu trennen. Durch die Sandbehandlung wird ein Wertstoff erhalten, der einen geringen GV(<3%) und einen hohen TR (>90%) aufweist. Dadurch werden zum einen Entsorgungskosten reduziert und zum anderen wird ein Produkt erhalten, das als Sekundärrohstoff wiederverwertet werden kann.
Da die Zusammensetzung des aufzubereitenden verschmutzten Sandmaterials je nach Herkunft stark unterschiedlich sein kann, kommt es bei der Planung einer Aufbereitungsanlage entscheidend auf die Wahl der richtigen Verfahrenstechnik an.

